Mittwoch, 13. Januar 2010

Herne


Zehn Jahre lang duellierten sich die Blau-Weißen erfolgreich mit dem FC Schalke, Borussia Dortmund und ab 1938 auch mit dem frisch fusionierten VfL Bochum. Lange ist's her und wenn man heute gemeinsam mit 300 Zuschauern im altehrwürdigen Stadion am Schloss Strünkede ein Spiel der NRW-Liga beiwohnt, muss man schon die Augen schließen und sehr tief Luft holen, um Tradition und Ruhrgebietsfußballatmosphäre erahnen zu können.

Immerhin hatte der VfL Bochum im Jahre 1976 sein Ausweichquartier hier, während das Stadion an der Castroper Straße umgebaut wurde. Fünf von sechs "Heimspielen" wurden gewonnen und somit der Klassenerhalt gesichert. Bochum Top-Stürmer Jochen Abel wechselte 1977 von der Westfalia zum VfL und schoß dort in 143 Bundesligaspielen 60 Tore. Bis heute Vereinsrekord.

Es ist selbstverständlich, zumindest einmal im 32.000 Zuschauer fassenden Stadion des Westdeutschen Meisters von 1958/59, zweifachen Teilnehmers an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft (1958/59 und 1959/60) und vierjährigen Zweitligisten (2. Bundesliga Nord: 1975/76 bis 1978/79 - Zwangsabstieg als 5.) gewesen zu sein.

24. Mai 2009: Westfalie Herne - Fortuna Köln 2:3 (0:2) - 300 Zuschauer

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Kommentare:

  1. So wie ich das sehe, brauchst Du meine Unterstützung gar nicht mehr. Muss ich auch mal in Herne gewesen sein?

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  2. Ich glaube, dass man als Fußball-Westdeutscher auf jeden Fall mal in Herne, Wanne-Eickel, Sodingen und Erkenschwick gewesen sein muss. Ebenso in Solingen, Wuppertal, Uerdingen, Wattenscheid und bei RW Essen.

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