Mittwoch, 10. Februar 2010

Hoffi hüpft nicht mehr, oder: Der logische Sieg

Nicht oft, aber manchmal, zeichnen sich Ergebnisse von Fußballspielen im Vorfeld bereits deutlich ab. Damit meine ich nicht Auswärtsniederlagen von Bochum, Mainz oder Freiburg in München oder Leverkusen sondern Spiele wie das bevorstehende Meisterschaftsspiel des VfL gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Der Meisterschaftskandidat aus der Winterpause der Vorsaison ist in der Bundesliga im bedeutungslosen Mittelfeld verschwunden. In guter Gesellschaft mit Wolfsburg. Zwar gab es zuletzt einen mühsamen Sieg gegen das tote Hannover aber davor blieben die Sinsheimer sieben Bundesligaspiele sieglos (nur zwei Remis gegen Frankfurt und Hamburg) und schieden in dieser Woche auch aus dem DFB-Pokal aus.
Zudem plagen die Zuzenhausener Verletzungssorgen. Ba, Beck und Obasi sind wichtige Spieler für Bochum, wenn sie bei der TSG nicht im Kader sind. Demotivation und Frust macht sich bei den Kraichgauern und im Umfeld (?) breit. Wahrscheinlich wird der Gästeblock am Samstag nicht ganz gefüllt sein und einer der regionalen Nachwuchskicker aus dem Odenwald vom Platz fliegen.

Und dann der VfL. Zwar seit einem halben Jahr ohne Heimsieg, aber mit großem Kämpferherz in den letzten Spielen. Die letzten fünf Spiele wurden nicht verloren, nur eines der letzten neun. Mit Maric und Holtby wurde der Kader gut verstärkt. Freier und Sestak in guter Form. Dedic kommt so langsam und dann ist ja immer noch Hashemian in der Hinterhand. Aus dem Hinspiel gibt es noch das 0:3 wieder gut zu machen. Es war eine Strafe für die Fans, so der RevierSport. Samstag ist Zeit für eine Belohnung an die (zu wenigen) Stadionbesucher.

Alles, aber auch alles spricht für einen Sieg des VfL, daher mein Tipp: 2:1

1 Kommentar:

  1. Ich finde, wir sollten uns mal die Mühe machen und die diversen Vereinsmaskottchen unter die Lupe nehmen - nach Humorfaktor, Kostüm und Namensgebung bewerten. Ein Kabinett der Irren...
    Die Recherche dürfte etwas mühsam werden.

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