Sonntag, 21. Februar 2010

Schwäche erkannt und Punkt erkämpft

Es war ein umkämpfter Punktgewinn des VfL und damit die Fortsetzung der beiden Serien: Sieben Spiele ungeschlagen; sechs Auswärtsspiele ungeschlagen. Der Vorsprung auf die Plätze 16 und 17 beträgt 9 Punkte und zugleich wurden der 1.FC Köln und zumindest für einen Tag der VfL Wolfsburg überholt. Man sollte (Thema: Neue Ansprüche) nicht unzufrieden sein, aber zugleich die Defizite im Auge behalten. Heerwagen hielt den VfL in der ersten Hälfte durch gute Paraden im Spiel. Erst ein taktischer Wechsel von Herrlich in der 32. Minute (Johansson für Epalle) stabilisierte das Bochumer Spiel. Genau dieser Moment steht bezeichnend für den "neuen VfL". Die Maßnahme von Herrlich war mutig, aber vollkommen richtig. Herrlich ist sich nicht zu schade und reagiert frühzeitig. Respekt. Auch die permanente Rotation von Spielern wie Prokoph, Freier, Dedic oder Epalle zeigt einen permanenten Konkurenzkampf um die Plätze in der Startelf. Die Dinos Yahia und Klimowicz auf der Bank zu lassen ist ebenfalls neu in Bochum. Aber letztendlich auch vollkommen richtig. Keiner kann sich mehr sicher sein, jeder muss sich immer wieder neu beweisen. Bereits nach wenigen Spielen ist auch deutlich geworden, dass Maric ein enorm wichtiger Faktor im Mittelfeld ist. Er fehlte in Mainz, wo auch sichtbar wurde, dass Holtby noch an sich arbeiten muss. Ich bin zuversichtlich, dass er und der VfL sich unter Herrlich weiterentwickelt. Die letzten Ergebnisse haben dabei auch den positiven Nebeneffekt, dass man etwas entspannter in die Spiele gehen kann. (Bild: vfl-bochum.de)

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