Mittwoch, 10. März 2010

Fiege-Fan-Abend mit Jupp Tenhagen, Martin Kree und Lewis Holtby

Diesmal war das 8zehn48 sehr gut gefüllt. Geschätzte 150 Personen lauschten den Geschichten von Jupp Tenhagen und Martine Kree über vergangene Derbys und deren Zeit bei dem falschen Ruhrgebietsverein. Lewis Holtby musste da etwas zurückstecken, er sammelt noch Derby-Erfahrungen... - Perfekt moderiert und in einer sehr gelösten Stimmung kamen die Erinnerungen an so manche vergangene Derby-Schlacht hoch. Natürlich das 6:0 im Parkstadion und ein 6:1 gegen die Schwarz-Gelben. Derbys sind und bleiben immer was besonderes, darin waren sich alle einig. Lewis Holtby, an für sich ja noch ein Sch***er, lies glaubhaft erkennen, dass er sich in Bochum und in der Mannschaft sehr wohl fühlt. Der 20-jährige Ex-Aachener kam sehr bescheiden und bodenständig rüber, von daher passt er zum VfL und hat in der Tat das Zeug zum Publikumsliebling. Warum er nach Bochum gekommen ist? Weil er das Gefühl hatte, "da geht noch was", so Lewis. Dass Jupp Tenhagen mit Leib und Seele Bochumer geblieben ist, stand nie in Frage. Aber das Martin Kree, der nach sechs Jahren in Bochum noch fünf Jahre in Leverkusen (u.a. Pokalsieger) und vier Jahren im Nordosten des Ruhrgebiets (CL-Sieger, zwei Mal Meister) spielte, sich immer noch zum VfL bekennt ist schon bemerkenswert. Anscheinend hat der VfL mit seiner bescheidenen und familiären Art bei vielen seiner (Ex-)Spieler Eindruck hinterlassen. Das macht den VfL (u.a.) aus, und das soll auch so bleiben. Thomas Ernst, der der Diskussion aufmerksam folgte, wird dies mit Freude und als Bestärkung zur Kenntnis genommen haben.

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