Freitag, 28. Mai 2010

Die letzte Schlacht des Arminius

Das scheint sie dann gewesen zu sein. Die letzte Schlacht von Hermann bzw. Arminius. Nicht den römischen Legionen muss er sich erwehren sondern einer Übermacht von Schulden und Feinden. Was ihm fehlt sind treue Verbündete. Schon bald wird er im Staube liegen, aus dem er sich so schnell nicht wieder erheben wird.


Nach Medienberichten hat die Bielefelder Kommunalpolitik einen Kredit in Höhe von knapp 5 Mio. Euro an den Verein abgelehnt, da die Stadt ebenfalls ziemlich pleite ist. Die Entscheidung, so tragisch sie für den Fußballverein ist, verdient Anerkennung. Nur die SPD, die es mit fremden Geld eh nicht so genau nimmt, hatte dem Antrag zugestimmt. Dass sich CDU und Grüne ganz unpopulistisch und sehr vernünftig entschieden haben, sollte hoffentlich auch die Kollegen in der Pfalz und Gelsenkirchen ermuntern.


Sollte nicht noch ein Wunder geschehen, dann werden wir auf Arminia Bielefeld lange Zeit verzichten müssen. Das wäre schade, denn der VfL pflegt seit vielen Jahren eine nette Rivalität mit den Ostwestfalen. Zwischen beiden Vereinen gibt es zweifellos Ähnlichkeiten. Vielleicht nutzt Arminia aber die Situation und kommt mit Hilfe seiner Fans und der Wirtschaft entschuldet aus der Insolvenz und kann sich solide wieder nach oben arbeiten. Die Infratsruktur, incl. Stadion, besteht. Ich würd mich freuen bald wieder die Gassenhauer "Ostwestfalen - Idioten" und "Kühe, Schweine, Bielefeld" schmettern zu können. Bis dahin: Hau rein Hermann!

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