Montag, 17. Mai 2010

Wohin mit Heiko Herrlich?

Es wäre eine finanzielle Befreiung für den VfL, wenn Heiko Herrlich einen neuen Verein finden würde. Denn immerhin steht er noch bis Sommer 2012 auf der Gehaltsliste. Allerdings wird es nicht einfach werden, denn seine ersten Gehversuche als Trainer im Profifußball sind unglücklich und kläglich gescheitert und haben seinen Marktwert nicht gerade gesteigert. Da werden es sich die Vereine dreimal überlegen, diesen Trainer zu holen, denn er bietet viele Angriffsflächen für Spieler, Zuschauer und Medien.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass Herrlich als Trainer einer zweiten Mannschaft wieder einsteigt. Vielleicht bei einem seiner Ex-Vereine Mönchengladbach, Dortmund oder Leverkusen. Dort könnte er weitere Erfahrungen sammeln, von einem Tarinerfuchs lernen, mit jungen Spielern arbeiten und sich somit wieder selber eine Perspektive aufbauen.
Borussia Dortmunds Zweite ist sportlich gerade aus der 3. Liga abgestiegen. Keine Ahnung, wie fest Trainer Theo Schneider dort im Sattel sitzt. In Leverkusen steht allerdings Ulf Kirsten als Trainer der II. Mannschaft schon länger zur Diskussion, weil sich angeblich andere Vereine um ihn als Cheftrainer bemühen. Hier könnte er ruhig und sachlich in einem erstklassigen Team und vertrautem Umfeld arbeiten.
Ich wünsche Heiko Herrlich auf jeden Fall alles Gute für seine sportliche Zukunft.

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