Montag, 12. Juli 2010

Es begann in Firrel...

Es hatte schon was von Wild-West, um im neuen VfL-Jargon zu bleiben, was das Funkel-Team in Firrel erwartete. Temperaturen wie in der Prärie, Schattenfreiheit garantiert und in der Ferne läutete der Glockenturm unaufhörlich, wahrscheinlich, weil Viehdiebe zum Galgen geführt wurden...

Liebevolle Idylle einige Kilometer östlich von Emden, rund 400 Zuschauer (davon ca. 150 Bochumer) und der erste Aufgalopp beim Unternehmen Wiederaufstieg. Dabei gab es wenige Highlights auf Bochumer Seite zu sehen. In der ersten Hälfte waren es die Youngstars Kefkir und Prokoph die positiv heraus stachen, während beispielsweise Maltritz hinten und vorne Schwächen zeigte. Die komplett gewechselte Feldmannschaft in der zweiten Hälfte wusste noch weniger zu imponieren. Bönigs Einsatz und die Bemühungen von Grote und Freier wirkten fast schon hilflos, während Maric versuchte zu dirigieren und einen satten Hammer im Tor versenkte. Das Abwehrverhalten war dann mehr auf Verletzungs- als auf Torvermeidung fixiert. - Zweifellos nicht über zu bewerten, aber auf jeden Fall kein zufriedenstellender Start.

Im wirklich beschaulichen Greetsiel begann dann das Trainingslager. Mit dem Fahrrad kam die Mannschaft die zwei Kilometer vom Hotel zum Trainingsplatz, der mit Strandkörben urlaubsgerecht ausgestattet war. Mit dabei gut drei Dutzend VfL-Fans, die vom Fan-Beauftragten erst einmal mit Mützen gegen die Sonne ausgestattet wurden. Günther Pohl und Moppel tauschten neueste Informationen aus und die Zuschauer waren froh über die kühlen Getränke und wenige schattige Plätze am Rande des Sportplatzes.

Das Ambiente wirkte zwar nicht so, wie man es sich für eine professionelle Vorbereitung vorstellen mag, aber vielleicht hilft gerade das, die Mannschaft vor allem als Einheit wieder zusammen zu schweißen und sich in einer gewissen Bescheidenheit auf den Wiederaufstieg vorzubereiten. Mehr Sein als Scheinen!

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