Samstag, 3. Juli 2010

Trikotwechsel

Knapp 400 Interessierte hatten sich um den Laufsteg und die Bildschirme versammelt, auf denen seit 16 Uhr das WM-Spiel Niederlands-Brasilien lief. Punkt 17 Uhr begann dann die Präsentation der neuen Kollektion des VfL, die zudem die Präsentation einiger Neuzugänge war.

Oguzhan Kefkir und Marc Rzatkowski starteten die Modellpräsentation, es folgten Mirkan Aydin, Giovanni Federico sowie die "Altstars" Mergim Mavraj, Philipp Bönig und Milos Maric und das neue Trainergespann Friedhelm Funkel und Christoph John. Alle wurden kurz interviewt und gaben sehr unterschiedliche Saisonziele aus. Die Spanne der Antworten reichte von "aufsteigen" über "Aufstieg" bis hin zu "direkter Wiederaufstieg"...



Die Präsentation selber geriet bei hochsommerlichen Temperaturen zu einem kleinen Geduldsspiel. In den Pausen zwischen den einzelnen Präsentationen wurde Musik eingespielt. Das gerade kippende Spiel Brasilien-Niederlande zog die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich während die Interviews geführt wurden. Auch waren die "Modells" zu schnell. Wenn man, wie ich, das Pech hatte auf der falschen Seite der Bühne zu stehen, sah man einige Spieler und Kleidungsstücke nur von der Seite und von vorne.



Die neue Kollektion selber, die unter Wild-West-Atmosphäre präsentiert wurde, mag viele zunächst enttäuschen. Vielleicht war die Erwartungshaltung nach der letzten Kollektion auf etwas noch spektakuläreres gerichtet. - Bei etwas längerer Betrachtung mag sich die Meinung vielleicht ändern. Die guten Stücke sind zwar nicht modern (muss das sein) aber originell und vor allem auch sehr kleidsam. Die Akzeptanz der Damen, dass ein Mann mit einem VfL-Trikot am Leib sie zum samstäglichen Shoppen oder zur nächsten Gartenparty begleitet, dürfte steigen. Das blaue oder schwarze Dress sind durchaus gesellschaftsfähig. Über das rapsglanzkäferfreundliche Ausweichtrikot darf man streiten. Mir gefällt es nicht, aber von mir aus können damit drei Punkte bei Hertha eingefahren werden.

Sowohl Thomas Ernst als auch Giovanni Federico und Friedhelm Funkel wurden bis besonderem Applaus bedacht. Das mag bei Thomas Ernst überraschen, aber vielleicht ist die Stimmung und Meinung über ihn bei vielen nicht (mehr) so schlecht, wie es Foreneinträge suggerieren. Über die Heimkehr von Federico freut man sich in Bochum und Funkel scheint vollends akzeptiert zu sein.

Dann lasst es mal krachen Jungs!

Und hier finden sich bessere Bilder und weitere Infos:
Bilder aus vfl-bochum.de
Bericht auf vfl-bochum.de
Bericht auf Reviersport

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