Montag, 12. Juli 2010

Unser Lied für Bochum - ein Gossenhauer

Das nennt man wohl Gossenhauer, was Tommy Finke da produziert hat. "Wir sind VfL - Jetzt erst recht!" heißt er und ist in Kooperation mit der Initiative "Wir sind VfL" entstanden. Er soll so eine Art Hymne für die Oppositionsbewegung sein, die u.a. eine Änderung der Satzung beim VfL und damit mehr Einfluss der Mitglieder auf die Besetzung und Arbeit des Aufsichtsrates will.

Tommy Finkes neues Album heißt "Poet der Affen". Im neuen VfL-Lied beschränkt er sich darauf, den VfL mit einem alten Hund zu vergleichen, der in der Gosse liegt und einen falschen Herrn hat, den er gar nicht will. Schwer vorstellbar, ein solches Lied inbrünstig zu singen. Vielleicht ist Tommy da ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Auch der Vergleich in Strophe zwei "Wie ein Vampir der denkt, dass Sonnencreme reicht um nicht zu Staub zu zerfall‘n - ja, man hat‘s nicht leicht" ist eine Herausforderung, die ich bisher noch nicht meistern konnte. Sein Soundtrack zum VfL-Dokumentarfilm "Wer braucht schon ein Sektfrühstück bei Real Madrid?" ist da um Meilen schöner, aber meine Meinung ist mit Vorsicht zu behandeln, ich darf auf Feten auch nie an die Musikanlage...


"Wir sind VfL" hat für den 20. Juli zur VfL-Fankonferenz eingeladen. Eine Veranstaltung in die ich Hoffnungen setze, dass die Diskussionen und die Kritik in eine sachliche Bahn gelenkt werden. Es ist zu hoffen, dass im Ergebnis realistische Anträge für die nächste Mitgliederversammlung erarbeitet werden, die von den kritischen VfL gemeinsam getragen, aber auch bei den "etablierten" VfL-Mitgliedern Unterstützung finden. Eine Modernisierung der Satzung ist Voraussetzung für notwendige frische und neue Impulse im Verein (Aufsichtsrat). Dabei sollte aber keine Palastrevolution vom Zaun gebrochen werden, denn diese würde dem Verein schwer schaden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen