Sonntag, 7. November 2010

Kein Tor gesehen und doch drei Punkte

Es war alles perfekt geplant. Mit U-Bahn, S-Bahn und ICE raus aus Berlin und 17:23 Uhr in Bochum sein, Klamotten ins Schließfach und mit der Straßenbahn zum Stadion. - Allerdings machte die bosestra einen Strich durch die Rechnung. Mit Straßenbahn war Essig. Irgendein Schaden verursachte nach 15 Minuten die Durchsage: "Nichts geht mehr". Und so durfte ich ohne Jacke und durch den Bochumer Herbstregen zu Fuß vom Bahnhof die Castroper rauf. Der Fernseher im Haus Frein verriet mir, dass es in der 4. Minute 1:0 für den VfL stand. Und in der 9. Minute stand ich dann endlich in der Ostkurve. Der VfL bemühte sich redlich, mir noch das ein oder andere verdiente Tor zu präsentieren, aber vergeblich. So ging ein ohne miterlebtes Tor, aber mit drei Punkten nach Leverkusen. Natürlich mit erheblichen Bahn-Problemen zwischen Bochum, Düsseldorf, Langenfeld und Leverkusen...

Zum Spiel: Der VfL zeigte sich engagiert und spielte sich zahlreiche Torchancen heraus. Besonders Dabrowski vergab in der Anfangsphase aus guten Positionen und später war es vornehmlich Saglik, der nicht Treffen konnte. Der FSV Frankfurt ist halt nicht der 1.FC Wülfrath. So wurde es zum Ende ein Zitterspiel und Andreas Luthe verhinderte kurz vor Ende den möglichen fatalen Ausgleich.

Im Bochumer Spiel verdienten sich neben dem Keeper erneut Dabrowski und Freier gute Noten. Johansson präsentierte sich gut und Dedic wie sehr engagiert aber hektisch undurchsetzungsfähig. Federico spielt seit Wochen konstant, egal auf welcher Position. Vielleicht steht hier, besonders bei den Heimspielen, endlich ein Wechsel an.

Leider haben Aue und Cottbus kurz vor Schluss noch Siege eingefahren. So bleibt der Abstand zu diesen Teams ebenso groß (10 bzw. 6), wie zum MSV Duisburg (8) und dem FC Augsburg (3).
(Bild: www.vfl-bochum.de)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen