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Zweitligaschlusslicht Ingolstadt will auch den Weg nach oben beschreiten. Audi möchten den Club, der gegen Bochum gerade mal 6.000 Zuschauer hinter dem Ofen hervorholte, in die 1. Bundesliga katapultieren. Und hier kann man sich ohne Mühe ein neues Hassbild aufbauen. Eine Stadt, ein Verein, ein Stadion aus dem Nichts. Mit vielen Millionen in die Bundesliga. Ein Verein, den keiner will. Opel Rüsselsheim liegt in der Kreisliga A Groß-Gerau auch nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer. Zum Glück hat Ford keine Ambitionen, beim 1.FC Köln noch mehr Geld zu versenken. Und Ford Niehl dümpelt in der Bezirksliga Mittelrhein rum.
Grund zur Sorge machen die wieder immer häufiger werdenden Zuschauerausschreitungen. Dabei sind die Vereine zunehmend Opfer ihrer Fans. Was bei Hansa Rostock gegen St. Pauli passierte wiegt jedoch umso schwerer, weil es unter dem Beifall der "normalen" Zuschauer passierte. Die Schlägerei zwischen Nürnbergern und Mainzern im Kölner Hbf hätte auch leicht ein Todesopfer fordern können.
Und jetzt endlich zum VfL: Hier ist derzeit Ruhe pur. Da die Spitzenteams sich keine Blöße geben ist an einen Angriff auf die Aufstiegsplätze nicht zu denken. Der Trainer lässt mit zwei Spitzen und sonst auch recht offensiv agieren. Dies, gepaart mit 13 Punkten aus den letzten 6 Spielen und dem Erreichen des Pokal-Achtelfinales, stimmt den Bochumer Anhang milde, der auf besagtes Pokal-Spiel gegen die Bayern fixiert zu sein scheint. Hier erhitzen sich die Gemüter bezüglich der Verkaufsstrategie des VfL. Da kann ich nur sagen: Der VfL hat alles richtig gemacht. Es sind keine Karten in den freien Verkauf gegangen, der mit Sicherheit den Schwarzmarkt gefüttert hätte. Wenn jetzt VfL-Mitglieder oder VfL-Dauerkarteninhaber ihre Tickets überteuert anbieten, dann ist es wohl eine kleiner Kreis von Menschen, den man nie ganz ausschließen kann. Aber wir dürfen sicher sein, dass am 20.12. sehr sehr viele Bochumer im Stadion sein werden und wenig Event-Fans.
Mein Tipp: VfL Bochum - Energie Cottbus 3:1

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