Freitag, 7. September 2012

111 Fussballorte im Ruhrgebiet die man gesehen haben muss

Jeweils eine Seite Text und eine Seite Bild mit Anfahrtsbeschreibung. Das Werk besticht durch seine konsequente Struktur, die ebenso wie die nicht übertriebene, fast schon nüchterne Sprache. Es ist vollkommen ausreichend, um den interessierten Leser auf den einen oder anderen Ort des Ruhrgebietes aufmerksam zu machen, der vergessen ist oder den man gar nicht kennt. Natürlich sind viele traditionsreiche und mittlerweile mit Unkraut zugewucherte Stadien darunter (Castrop-Rauxel, Herne, Hagen, Marl, Erkenschwick,...), die Grabstädten von Stan Libuda und der Familie Melches, aber auch nachdenkenswerte Orte wie das Megaplay Casino, der Gedenkstein Rombergpark, das Fenster von St. Josef oder das Vereinsheim von Schild Bochum oder einfache muss-man-mal-gesehen-haben Stellen wie den Affenkäfig von Mesut Özil, den Goldsaal der Westfalenhallen, "Pommes rot-weiß" oder die sohle 1.

Kurzum ein anregendes Buch, das wirklich einmal dazu verleitet, der einen oder anderen Stelle einen Besuch abzustatten. Wer denkt, er weiß alles und kennt alles, dürfte hier zudem eines besseren belehrt werden.


Thema: ++++
Lesbarkeit: ++++
Orginalität: +++++
Kult: ++++
Preis: ++
 
Kees Jaratz, Frank Baade: 111 Fussballorte im Ruhrgebiet die man gesehen haben muss
Broschiert: 230 Seiten
Verlag: Emnos; 2. April 2012
Sprache: Deutsch
Preis: 14,95 Euro
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