Dienstag, 4. September 2012

Kleine Pause

Nicht gegen Leverkuen gewonnen:
Die VfL-Frauen
Zu Beginn ein kurzer Schwenk nach Leverkusen. Gleich dreimal hat der VfL zuletzt in Leverkusen gewonnen. Die A-Junioren mit 3:0, die C-Junioren mit 4:0 und die U23 mit 2:0. Das ist schon aller Achtung wert. Unser Nachwuchs präsentiert sich nicht nur im Verhältnis zur 1. Mannschaft ausgesprochen gut und erfolgreich. Im Moment ist er im Westen ganz oben mit dabei. Kompliment!

Das 1:0 in Regensburg war sicherlich noch keine Befreiung, aber zumindest eine Erleichterung. Das Spiel war ähnlich wie gegen Aalen, aber diesmal mit dem besseren Ende für uns. Des Trainers Mut, Goretzka zentral spielen zu lassen, wurde nicht bestraft. Ich meine gesehen zu haben, dass die Mitspieler ihn sehr unterstützt haben. Das ist großartig. So kann der Junge sich weiter entwickeln. Iashvili, Kramer und auch Freier sind auch charakterlich genau die richtigen Mitspieler für ihn. Abzuwarten bleibt, wie die Aufstellung aussehen wird, wenn Ortega fit ist. Das könnte weiteres Kreativpotential versprühen  und eine dringend notwendige Alternative für Tasaka und Rzatkowski sein, die zwar beide gute Dinge einbringen (Tasaka gute Pässe, Rzatkowski viel Einsatz), aber ihre Rolle und ihre Top-Form noch nicht so richtig gefunden haben. Vielleicht gestaltet sich da eine "spannende" Offensivabteilung die wir zeitweise schon beim nächsten Spiel begutachten dürfen. Mit 1860 kommt in knapp zwei Wochen eine echte Herausforderung und ein echter Gradmesser an die Castroper. Wäre schön, wenn wir mal wieder eines der TOP-Teams der Liga schlagen würden. Wer sich daran erinnern möchte: In der letzten Saison gab es zu Hause zwei Remis und vier Niederlagen gegen die TOP-6 der Liga…
 
Doch was war das jetzt gegen Regensburg? Ein kleiner Schritt nach vorne? Ich denke, wir sollten nicht von Spieltag zu Spieltag neu definieren, ob es jetzt bei jedem einzelnen und in der Gesamtheit wie weit nach vorne gegangen ist, stagniert hat oder wieder zurückgeworfen wurde. Erst Ende der Hinrunde gilt es, ein Zwischenfazit zu ziehen. Das mag zwar quälend lange sein, aber geben wir uns nicht der Illusion hin, dass binnen einer Woche der Hebel komplett und dauerhaft umgelegt werden kann. Es wird noch genügen Spiele wie die letzten beiden geben. Hoffen wir, dass mittelfristig die einen 0:0 bleiben und die anderen 2:0 oder 3:1 gewonnen werden. Umbrüche, die von Vereinen vollzogen werden müssen, wenn es bei ihnen nach unten geht, gelingen nur in wenigen Fällen. Siehe aktuell Köln, Aachen und Rostock. Ziehen wir unsere Hoffnung und Glücksmomente aus den Partien, wo Spieler wie Goretzka, Kramer, Scheidhauer, Rzatkowski, etc. glänzen und Spiele gebogen, gedreht und gewonnen werden, so wie gegen Dresden.
 
Verklungen ist bei mir übrigens auch noch nicht die Freude über die Pokalauslosung. Der Sprung ins Achtelfinale, weitere Einnahmen und die Hoffnung auf ein erneutes Kracher-Los im Dezember sind ganz nah. Auch in Havelse muss man erst einmal gewinnen, aber bitte: Man kann durchaus in Havelse gewinnen.
Genießen wir nun die kurze Pause durch die Vorfreude auf das Flutlichtspiel gegen die Löwen. Denn da geht was….

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