Dienstag, 9. Dezember 2014

Selbstzerstörung beim VfL



Versuchte Schadensbegrenzung


„All die Jahre stehst Du da, wie ein Fels so stark und fest. Der sich selbst von größten Wellen nicht vom Platz vertreiben lässt“ klingt es vor jedem VfL-Heimspiel durchs Stadion. Es wird Zeit einen neuen Text oder ein neues Lied zu suchen, denn der VfL ist dabei, sich selber zu zerstören. Es ist mehr ein Sandstein oder ein Hügel Kieselsteine, die an der Castroper zu sehen sind. Es braucht nicht mehr viel, um auch diesen, und damit den Profifußball und den Verein wie wir ihn seit Jahrzehnten kennen, hinweg zu spülen.

Es scheint, als ob an fast ausnahmslos jeder Stelle daran gearbeitet wird immer ein Stück mehr zu zerstören. Neue Gräben tun sich auf, alte Spannungen entladen sich. Der Schrecken ohne Ende läuft auf ein schreckliches Ende hinaus. Noch nie war der VfL dem totalen Abgrund so nahe wie jetzt, wo auch bei Opel die Lichter ausgegangen sind.